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"Informatische Bildung" ist das
Ergebnis von Lernprozessen, in denen Grundlagen, Methoden, Anwendungen,
Arbeitsweisen und die gesellschaftliche Bedeutung von Informations-
und Kommunikationstechnologien erschlossen werden sollen. Sie befähigt
Lernende, selbstbestimmt und kompetent Informatiksysteme zu nutzen
sowie Struktur und Wirkungsweise solcher Systeme zu verstehen, zu
beurteilen und Gegenstände aus Natur, Technik und Gesellschaft
zu modellieren.
Sie ist untrennbar verknüpft mit ihrer
Fachwissenschaft, die sich mit Fragestellungen zum Entwurf, der
Anwendung und der Gestaltung von Informatiksystemen beschäftigt.
Informatik liefert die wissenschaftlichen und anwendungsbezogenen
Grundlagen, aus deren Ergebnissen Produkte der Informations- und
Kommunikationstechnologien entstehen, weist aber über das rein
Technische hinaus.
Dazu gehört auch eine entsprechende
Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen zwischen Mensch und
Informations- und Kommunikationstechnologien sowie eine entsprechende
Folgenabschätzung und die Übernahme der Verantwortung
für diese Folgen.
(aus dem Rahmenplan für die Sekundarstufe II, Landesinstitut
für Schule in Bremen)
In diesem Sinne sollen die ausgewählten Materialien
Lehrerinnen und Lehrer unterstützen, Informatische Bildung
zu vermitteln, und Schülerinnen und Schülern helfen, diese
zu erlangen.
FI Prof. Mag. Günther Schwarz
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