Geographie ThemenDidaktikSoftwareLehrplanSuchen
 
Login DatenRegionalesMedienGEO-LinksKontakteForum Geographie

Startseite Geographie


zurück zur Eduhi Startseite
 
Geographie und Wirtschaftskunde
Medien > Zeitschriften > Geographie und Schule
Geographie und Schule erscheint 6 x pro Jahr. Sie ist die kompetente Fachzeitschrift für den zeitgemäßen Geographieunterricht. Jede Ausgabe bietet Ihnen einen deutlichen thematischen Schwerpunkt.

Zeitschrift : Geographie und Schule

  
  Druckansicht in einem neuen Fenster öffnen
GS 130 - April 2001
GS 130/April 2001 beschäftigt sich als ein Heft der GS-Reihe Unterrichtsbausteine mit "Neue Staaten" (Baltenstaaten, Slowenien, Moldau, Kap Verde). Hintergrund dafür sind nicht nur zukünftige EU-Erweiterungstendenzen, sondern auch die fachdidaktisch interessante Thematik für den Unterricht in der S II, nämlich die "Raumwirksamkeit politischer Strukturen" zu behandeln. Die in diesem Heft angesprochenen sechs neuen politischen Einheiten sind im letzten Vierteljahrhundert aus dem Zerfall politischer Raumstrukturen entstanden und so ergibt sich hinter ihrer regionalen Neuorientierung auch ein Durchblick in globale Perspektiven (vgl. auch PG 10/1997, zu Polen GR 1/1998 bzw. zu der für österreichische Schüler wohl interessanteren Region Ostmitteleuropa PG 9/1999; zu Ungarn in GR 7-8/2000 und Materialseiten in GW-UNTERRICHT 76/1999). Im Beitrag "Litauen, Lettland und Estland - eine Wirtschaftsregion ?" wird deutlich gemacht, daß die von uns in der Regel unter der Sammelbezeichnung Baltikum (zusammen 7,5 Millionen Einwohner - vgl. GR 4/1999) zusammenfassend gesehenen, 1991 wieder entstandenen drei Staaten bei näherer Betrachtung deutliche Unterschiede aufweisen. Gemeinsam erlittem sie nach der gewonnenen politischen Unabhängigkeit eine drastische Talfahrt ihrer Wirtschaft. (vgl. GR 4/1994) infolge der Auflösung des sowjetischen ökonomischen Großraumkonzepts, in das sie stark eingebunden waren. Die seither eingetretene zehnjährige Entwicklung charakterisieren dann folgende Überschriften des Aufsatzes: "Litauen - Transitland mit einer hohen Agrarquote", "Lettland ein Staat auf Aufholkurs" und "Estland - Musterland mit Umweltproblemen". Zusammenfassend stellt die Autorin fest, dass die drei Baltenstaaten zu wichtigen Partnern im Ostseeraum geworden und mit ihren Häfen ein wichtiges Tor zum Westen für Russlands Wirtschaft (vgl. in PG 12/2000) heute sind. Aufgrund ihrer historischen Erfahrungen mit dem großen Nachbarn haben sie jedoch ein starkes Sicherheitsbedürfnis. Als zweites wird "Slowenien - ein junger Staat auf dem Weg in die Europäische Union" (ausgehend von einer Schilderung der Vergangenheit vor 1991 - vgl. in GR 3/1994) beleuchtet. Hervorgehoben wird die weit fortgeschrittene wirtschaftliche Transformation, die Lage des jungen Staates als Transitland mit gut ausgebauter Infrastruktur sowie die relativ enge traditionelle Bindung an die Nachbarländer in der EU. Als weiterer Vorteil für die Entwicklung auf der gesamten südosteuropäischen Halbinsel (Wann werden die Journalisten endlich Geographie lernen und aufhören, sie “Balkanhalbinsel“ zu nennen?) wird die jüngste politische Neuorientierung Restjugoslawiens gesehen. Der dritte Beitrag in diesem Heft "Republik Moldowa" zeigt in seinen zahlreichen Arbeitsblättern 'Entwicklungsperspektiven sowjetischer Nachfolgestaaten'. Das vierte Beispiel behandelt die auf halben Weg zwischen Europa und Südamerika liegende Inselgruppe der Kap Verde Inseln. Die in GS-Heften immer wieder publizierten Kursarbeitsvorschläge (sie können teilweise auch als Unterlagen für eine schriftliche GW-Prüfung herangezogen werden) beschäftigen sich diesmal mit "Stadtentwicklung Kalkuttas - unter besonderer Berücksichtigung der Slum-Problematik". Ein GS-Extra stellt das Unterrichtsprojekt "Der Einzugsbereich einer Schule - ein computerunterstütztes Unterrichtsprojekt" vor. Daran anschließend gibt es einen gut besprochenen WWW-Tipp , wo man am sächsischen Bildungsserver unter 19 Fächern auch Geographie anklicken kann und sehr viel Material aus dem physiogeographischen Bereich finden kann, aber auch Klausurvorlagen für die 11./12. Jahrgangsstufe. Eine geographische Beschreibung des aus dem 17. Jahrhundert stammenden Gemäldes "Die Allee von Middelharnis" schließt das Heft ab. GS 131 / 2001 vom Juni hat den Titel „Lernkompetenz“, also mit der Frage des „wie Lernen“ ? Der erste Beitrag „Lernkompetenz und Geographieunterricht“ benennt einige Sachverhalte, die als Grundlage für die anderen Artikel dienen. Unter anderem weist er auch die „Methodenseiten“ in Schulbüchern hin, die (im Vergleich zum Ausland auch spät und viel einfacher gestrickt) seit kurzem nun auch in österreichischen Schulbüchern aufscheinen. Der Autor merkt auch dezitiert an, dass „ der Geographieunterricht sich heute mehrheitlich dadurch auszeichnet, dass die bloße Informationsvermittlung, d.h. die Weitergabe fachwissenschaftlicher Erkenntnisse überwunden ist bzw. Informationsvermittlung auch Informationen über adäquate Arbeitsmethoden einschließt“. Im zweiten Aufsatz beschäftigt sich der Autor mit der Frage „Wie werden Schüler zu kompetenten Lernern ?“; er stellt dabei besondere Faktoren zusammen und rückt Lernstrategien in den Mittelpunkt. Der dritte Artikel „Mit Methode zu mehr Fachkompetenz“ betont eigenverantwortliches Arbeiten. Am Beispiel einer Lernspirale ‚Europa’ konkretisiert er seine theoretischen Gedanken. In „Förderung kreativer Problemlösungskompetenz“ und in „Die Bedeutung der kartographischen Kompetenz (für Handlungsstrategien zur Reduktion von Komplexität in Karten)“ werden weitere Wege beschrieben. In letzteren werden u.a. folgende Schritte vorgeschlagen: a) Kartierung als handlungsorientierte Einführung in kartographische Gestaltungsgrundsätze; b) Komplex(analytisch)e Kartenzu analytischen oder einfachen komplexen Karten umwandeln; c) Komplex(analytisch)e Karten in synthetische Karten umwandeln (Schritte übrigens, die in französischen Oberstufenschulbüchern die Regel sind). Im abschließenden Abschnitt „GS-Extra“ finden wir zwei Beiträge: „Soziale Geographien – eine Bereicherung der Schulgeographie“ (hier werden Benno WERLENs Bände zur Sozialgeographie daraufhin gesichtet, inwiefern sie zu einer Bereicherung der Schulgeographie beizutragen vermögen); und „Räumliche Prägungen von Städten durch die Industrialisierung im 19. Jh. Am Beispiel der Textilstadt Plauen“. Der Internettipp bezieht sich diesmal auf den Site: www.geoworld.de/fachdidaktik .
  Druckansicht in einem neuen Fenster öffnen
Partner
Partner
 

Info
Impressum
Kontakt
Geo-TV Neue Einträge Lehrerfortbildung Rätsel
Hits: Hits seit dem 27.03.2001
Land Oberösterreich Verein der OÖ Schulsponsoren Raiffeisen Oberösterreich Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur