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Asyl : Ohne Dokumente keine Abschiebung möglich
Ohne Dokumente keine Abschiebung

Weshalb sich der Verdächtige Pimea K. seit Jahren illegal in Österreich aufhielt.

WIEN. Pimea K. kam 1997 nach Österreich und suchte hier um Asyl an. Er gab an, aus Liberia zu stammen, besaß aber damals wie heute keine gültigen Dokumente. Sein Asylantrag wurde abgelehnt, K. wurde mit Aufenthaltsverbot belegt.

Eine Abschiebung war laut Polizei aber nicht möglich, da seine Identität nicht klar ist und er keine Ausweise hat. Somit hielt er sich seit Jahren illegal in Österreich auf. Ende der 90er Jahre wohnte Pimea K. laut Informationen der Polizei im Raum St. Pölten. Dort fiel er wegen Drogendelikten, Diebstahl und Nötigung auf. Zunächst wurde er zu neun Monaten, ein weiteres Mal zu 30 Monaten Haft verurteilt. Im Mai 2004 tauchte K. dann in Wien auf. Hier lebte er meist bei Freunden oder bei seiner österreichischen Freundin im 23. Bezirk. Mit ihr hat er einen dreijährigen Sohn. In dieser Wohnung klickten am Wochenende auch die Handschellen.

Zuletzt erhielt die Wiener Polizei Hinweise, bei Pimea K. könnte es sich um einen Nigerianer handeln. Ermittlungen verliefen allerdings im Sand, die wahre Herkunft des Verdächtigen ist bis heute nicht geklärt.

Wiens Stadträtin Renate Brauner forderte am Montag, "endlich Vereinbarungen auf internationaler Ebene" mit jenen Ländern zu treffen, bei denen es stets Probleme bei den Abschiebungen gebe. "Unter der jetzigen Praxis leiden jene Asylwerber, die mit Kriminellen nichts zu tun haben wollen", meinte Brauner.

Die Presse

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