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Das Erdölzeitalter endet 2050
Das Erdölzeitalter endet 2050
Derzeit wird noch mehr Öl gefunden als verbraucht. Aber spätestens Mitte des Jahrhunderts wird Öl seine Führungsrolle am Energiemarkt abgeben.

Derzeit sind Sorgen um eine Verknappung von Öl unbegründet, weil die bestätigten Reserven schneller als der Verbrauch steigen. Sie liegen um zwei Drittel über den Werten des Jahres 1970. Dennoch dämmert bereits das Ende des Erdölzeitalters herauf, auch weil die Nachfrage sich in den nächsten 30 Jahren verdoppeln wird. Spätestens Mitte des Jahrhunderts ist der Höhepunkt der Förderkurve erreicht, Rohöl wird dann seine Führungsrolle an Erdgas und erneuerbare Energieträger abgeben.
Dieses Szenario zeichnete Walter Tauscher, Mitglied der weltweiten Vereinigung World Petroleum Congresses, bei einem Vortrag in der Industriellenvereinigung am Dienstagabend. Die World Petroleum Congresses haben 59 Länder als Mitglieder, in den nationalen Komitee sitzen Vertreter von Ölbranche, wissenschaftlichen Einrichtungen und Regierung.

140 Milliarden Tonnen Reserven :

Die derzeit nachgewiesenen Reserven (unter gegenwärtigen wirtschaftlichen und technischen Bedingungen ausbeutbar) würden 40 Jahre reichen. Diese Kalkulation geht von Reserven von über 140 Mrd. Tonnen und einem weltweiten Bedarf an Öl von jährlich 3,4 Mrd. Tonnen aus. Dennoch erwartet Tauscher, dass das Ende des Ölzeitalters dank neuer Funde frühestens Mitte des Jahrhunderts naht.

Gas 2050 wichtigster Energieträger :

Der Höhepunkt der Förderung werde zwischen 2030 und 2050 erreicht werden, abhängig vom weltweiten Wirtschaftswachstum. Um so höher die Zuwächse, desto früher werde der Zenit erreicht werden. In jeden Fall werde Öl bis 2050 seine Rolle als wichtigste Energiequelle abgeben, der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Gesamtmix werde bis dahin mit 15 Prozent nur noch einen Prozentpunkt hinter dem Öl liegen. 2050 werde Gas wichtigster Energieträger sein, verweist Tauscher auf eine Studie des Ölmultis Shell.

Dennoch ist dem Ex-OMV-Forschungschef nicht bange ums Öl. Zu den nachgewiesenen Reserven kämen noch 100 bis 200 Mrd. Tonnen aus Schweröl, Teersand, Ölschiefer sowie 100 Mrd. Tonnen vermutete Ölvorkommen, deren Ausbeutung derzeit unwirtschaftlich ist.

Quelle: DER STANDARD, 28.11.2002)

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