Brenner - Streit um EU Gelder für Verkehrsprojekte Statt knapp 20 Mrd. Euro, wie von der EU-Kommission erhofft, werden nach dem – auch von Österreich forcierten – Budgetkürzungs-Kompromiss im Dezember 05 - Rat der Staats- und Regierungschefs nach derzeitigem Stand maximal 6,7 Mrd. Euro für die Kofinanzierung von Straßen- und Schienenprojekten zur Verfügung stehen. Statt ursprünglich 30 Projekten werde man sich sich vorzugsweise auf 5 konzentrieren müssen. Wiener Zeitung 5.3.2006
Wiener Linien Am 1. Juli 1903 übernahm die Gemeinde Wien die Betriebsführung vorerst von 2 der damals 4 privaten Nahverkehrslinien. Den Vorschlag des Kaufs, und somit der Kommunalisierung des Straßenbahnnetzes kam vom damaligen Bürgermeister Karl Lueger um das gespannte Verhältnis zwischen der Stadt und den Tramwaygesellschaften zu beenden: Die privaten Anbieter errichteten nur dort Gleise, wo Gewinn zu erwarten war; zwischen den Anbietern gab es weder Tarifgemeinschaften noch koordinierte Anschlüsse.
Die Ausgliederung der Wiener Stadtwerke und ihrer Tochter, der Wiener Linien (umgewandelt in eine GmbH &CoKG) erfolgte im Jahr 1999.