Der education highway - das oberösterreichische Bildungsnetz

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Schule hat die Aufgabe, unsere Jugend auf die Bewältigung des Lebens mit seinen vielfältigen Aufgabenstellungen und Hürden vorzubereiten. Die Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler haben sich im letzten Jahrzehnt maßgeblich geändert. Mit dem Einzug der neuen Technologien in die oberösterreichischen Bildungseinrichtungen kamen große Herausforderungen auf Schüler, Lehrer und Bildungsverantwortliche zu.

Vor einem Jahrzehnt war das Internet zumindest in Europa noch wenigen Computerfreaks vorbehalten. Erst 1996 wurde in Österreich erstmals die Anzahl der Internetanschlüsse erhoben. Damals waren es 500.000, heute sind es 2,6 Millionen. Im Schnitt haben 40% der Österreicher Zugang zum Internet. In der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen sind es sogar 80%. Die Entwicklung schreitet mit unglaublicher Geschwindigkeit voran.

Oberösterreich stand von Anfang an den technischen Neuerungen und den damit verbundenen Möglichkeiten offen gegenüber und setzte rechtzeitig wichtige Schritte in die richtige Richtung.

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Bereits im Februar 1994, zu einer Zeit in der es weltweit nur 3000 WEB-Server gab, beauftragte Präsident Riedl das IST - Linz (Institut für Schule und Neue Technologie) unter der Leitung von Prof. Knierzinger mit dem Aufbau eines Bildungsservers für unser Bundesland.

Auf diesen Erfahrungen wurde 1997 mit dem education highway die Idee eines oberösterreichischen Bildungsnetzes geboren. Damit schuf Oberösterreich ein modernes Informations- und Kommunikationssystem, das alle Beteiligten im Bildungsbereich unterstützen sollte, die Herausforderungen der Informationsgesellschaft zu meistern. Von Beginn an wurde damit sowohl ein Internetzugang als auch eine Intranetlösung angeboten.  

Partner bei der Realisierung dieses Projektes war ein Konsortium aus Land Oberösterreich, dem Landesschulrat für OÖ., dem Institut für Schule und Neue Technologie (IST) und den Firmen Datacom Austria und Techcom Datenverarbeitungs GmbH sowie die OÖ. Datenhighway-Entwicklungs GmbH (ODE).

Die OÖ. Landesregierung stellte für die Anschlüsse an den education highway 19 Millionen Schilling zur Verfügung, sodass den Gemeinden als Schulerhalter dadurch keine Kosten erwuchsen. Für die Anschaffung der Geräte wurde ein zusätzliches Förderungsmodell ausgearbeitet, über welches den Gemeinden unter bestimmten Bedingungen bis zu 60% der Anschaffungskosten von Schulcomputern ersetzt wurden. Dafür wurden zusätzliche 25 Millionen bereitgestellt. Diese Förderaktion lief bis Ende Dezember 2000.

Das Kind von damals ist mittlerweile erwachsen geworden. Der eingeschlagene Weg hat sich als zukunftsweisend erwiesen und Oberösterreich hat die Vorbildrolle bei der Schulvernetzung im gesamten Bundesgebiet übernommen.

Österreichweit waren im Sommer 2000 im Schnitt 53% aller Schulen vernetzt. Oberösterreich hat unter allen Bundesländern mit einem Anbindungsgrad von 90% den unumstrittenen Spitzenplatz eingenommen. Inzwischen hat sich der Prozentsatz weiter erhöht und steht nun bei 100%. Darauf können wir stolz sein.

Mehr als 1200 Schulen und rund 8000 Lehrer nehmen zur Zeit am education highway teil und machen dieses Projekt somit zum erfolgreichsten im Bereich der Schulvernetzung in Österreich.

Statistik: Internetanschluss
Quelle: BMBWK, Abt.Z/3, Stand: 26. Juni 2000

Neue rechtliche Basis für den education highway und IT Forschung und Entwicklung im Bildungsbereich
EDUCATION HIGHWAY Innovationszentrum für Schule und Neue Technologie GmbH

Oberösterreich ist eine der führenden Technologieregionen Europas. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Landes hängt auch vom Ausbildungsstand der Jugend im Umgang mit den neuen Technologien ab. Um die Weiterentwicklung bei der Verwendung der neuen Medien, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechnik zu sichern, muss Forschungs- und Entwicklungsarbeit geleistet werden.

Für den "erwachsen gewordenen" education highway wurde nun auch eine entsprechende Organisationsform gefunden. Das lose Konsortium der Anfangstage wird ersetzt und das Bildungsnetz durch Umwandlung in eine "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" auf eine neue rechtliche Basis gestellt.

Mit dieser langfristig ausgerichteten Reorganisation wird die Gesamtverantwortung für den education highway neu geregelt und eine Institutionalisierung der Planungs- und Betriebsverantwortung vorgenommen. Diese Veränderung wurde notwendig, um eine professionelle ökonomisch-betriebswirtschaftliche Trägerorganisation zu sichern. Durch die Neuorganisation wird auch die Entscheidungsfindung für neue Aufgabenbereiche beschleunigt.

Der Gesellschaftsvertrag wurde zwischen dem Land OÖ über die TMG (OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft) und der Raiffeisenlandesbank abgeschlossen. Das Verhältnis der Gesellschafter beträgt 74% zu 26%. Die Aufgaben der Gesellschaft "education highway - Innovationszentrum für Schule und Neue Technologie" werden durch Geschäftsführer Prof. Mag. Anton Knierzinger wahrgenommen.

Mit dieser Institution wird die bisher geleistete Arbeit des IST-Linz weitergeführt. Die neue Gesellschaft führt Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu folgenden Themen durch:

  • die Erforschung der Wechselwirkung zwischen neuen Medien und Bildung in inhaltlicher, struktureller und methodischer Hinsicht.
  • die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Informationstechnik und der neuen Medien in der Bildung
  • Entwicklung eines digitalen Informationsangebotes für Bildungseinrichtungen sowie geeignete Zugriffsrechte.
  • Evaluation der neuen Produkte technischer Entwicklungen auf ihre Einsatzmöglichkeiten für Schulung und Training.

Das Land OÖ. hat somit eine Institution geschaffen, die der Integration von Informationstechnik in Schule und Bildung neue Impulse geben wird.

Neuerungen am education highway
education highway Netzwerk

education highway hat zum Ziel, die Vernetzung der oberösterreichischen Schulen zu organisieren. Dies umfaßt sowohl die technische Infrastruktur wie auch die Bereiche Information, Ausbildung und Didaktik und Support. Dieses Netz ist als Intranet aller oö. Schulen konzipiert. Über eine Firewall haben alle Teilnehmer einen vollwertigen und unbeschränkten Internetzugang.

Netzwerk Der education highway wird nun als erstes Schulnetz flächendeckend auf Breitbandtechnik (ADSL) umgestellt. Dadurch wird die Geschwindigkeit um das 8-32fache erhöht. Erste Versuche an einigen Pilotschulen verliefen äußerst erfolgreich. Die Realisierung soll so schnell wie möglich vorangetrieben werden. Partner dabei ist die Telekom, die dem oberösterreichischen Bildungsnetz mit attraktiver Preisgestaltung entgegengekommen ist. Der Anschluss der Schule und Lehrer am education highway wird aber nicht nur schneller. Trotz verstärkter Leitungskapazität konnte in den Verhandlungen eine substanzielle Preisreduktion erzielt werden, die den Schulerhaltern zu gute kommt.

 

education highway Web-Portal

education highway betreibt mit www.eduhi.at den größten Bildungsserver Österreichs. Auf tausenden Seiten und in Datenbanken finden Lehrer und Schüler nützliche Informationen für den Unterricht und einen geführten Zugang zu interessanten Informationsquellen im weltweiten Netz. Über 40.000 ausgewählte Adressen sollen Pädagogen den Einstieg ins Internet erleichtern.

Die Intranetkomponente des education highway unterstützt nicht nur Verwaltungsabläufe, sondern bietet für Lehrerinnen und Lehrer große Vorteile. Das Intranet des oö. Bildungsnetzes ist außer über die Geräte an den Schulen auch jenen Lehrern zugänglich, die ihren Internetanschluss von zu Hause über den education highway angemeldet haben. Dadurch kann die Informationssammlung und Recherche für die Unterrichtsvorbereitung auch von daheim zu einem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden.

Der education highway entwickelt einerseits eigene Inhalte und Serviceangebote (z.B. OBIS das oberösterreichische Berufsschullehrer-Informationssystem) andererseits kauft er auch Informationen und Material zu, welches die Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Schülerinnen und Schüler, kostenlos verwenden können. Ein attraktives Beispiel für dieses Extraangebot an Leistungen sind die Bilddatenbanken zu den Themen "Tiere", "Pflanzen", "Kunstwerke", "Geschichte" und "Politik". Geeignete Bilder aus diesen Bilddatenbanken können rasch in Arbeitsblätter eingearbeitet werden und ersparen langes Suchen in zahllosen Büchern. Die Angebote im Bereich des sogenannten Intranets werden laufend ausgebaut.

Ein weiteres gerne genutztes Feature ist Webspace für Schulen und Lehrer, von denen rund 570 Schulen und fast 400 Lehrer diesen Service in Anspruch nehmen. Mit rund 30 Millionen Seitenhits pro Monat, mehr als 1 Million pro Tag, gehört der Web-Server des education highway zum vordersten Feld der österreichischen Webserverlandschaft.

i-vent 2001Der Web-Server des education highway nahm beim i-vent 2001 (OÖ Internet Award), bei dem über 1000 oberöstereichische Homepages eingereicht wurden, teil. Mit dem Angebot www.eduhi.at gelang in der Kategorie Non-Profit Organisationen sogar der Sprung unter die 10 Finalisten.

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